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2004Zurück zum klassischen Stil mit elegant fruchtigen Weinen von hervorragender Konstitution. Bis in den Juli entwickelt sich der Wachstumszyklus der Rebe recht günstig. Hingegen lässt ein trüber und regnerischer August einige Besorgnis aufkommen, die dank einem schönen, warmen September wettgemacht wurde. Nichtsdestoweniger muss man die Erträge der Weinstöcke kategorisch beschränken und während der Weinlese eine rigorose Auslese treffen, um eine optimale Qualität sicherzustellen. Diese unerbittliche Strenge hat uns erlaubt, ein gesundes, ausgereiftes Traubengut einzukellern, was heute durch prächtige Weinezum Ausdruck kommt, die von Kennern dank ihrer Feinheit und ihres terroirgeprägten Charakters äusserst geschätzt werden. Bei den vollmundigen Weissen steht die Fruchtigkeit in schönstem Einklang mit viel Frische und Mineralität. Unter brillanten Roben bekunden die Roten eine herrliche Konzentration, aristokratische Fruchtigkeit und samtene Tannine. Die bemerkenswerte Ausgewogenheit der Jahrgangweine 2004 ist zweifellos das Resultat einer guten Entwicklung zur gegebenen Zeit. | ||||
2003Geprägt durch einen glühendheissen Sommer, hat uns das Jahr 2003 einen aussergewöhnlichen Jahrgang beschert. Nach einem normalen Verlauf von Austrieb und Blütezeit brütet die Rebe den ganzen Sommer über unter einer sengenden Sonne. Im September erreicht der Reifegrad noch nie registrierte Höchstwerte. Der enorme Anstieg des Zuckergehalts der Trauben setzt sich fort bis zur Weinlese, die in einer eigentlichen Euphorie vonstatten geht. Bei den Weissen entwickeln unsere Chasselas voll entfaltete, komplexe Aromen ausgereifter Früchte mit Duftnoten von Honig. Sie entzücken den Gaumen mit üppigen Geschmacksnoten vollendeter Fülle. ln ihren sehmucken, intensiv dunkelpurpurnen Roben enthüllen die Roten ihre Reichhaltigkeit in prunkvollen Aromen mit einem Hauch eingekochter Früchte und geschmeidig samtenen Tanninen. Sowohl bei den Roten wie bei den Weissen verfügen unsere Jahrgangweine 2003 über eine Lagerkapazität, die ihnen eine prachtvolle Entwicklung garantiert. Wer möchte schon darauf verzichten? |
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2002Wiederum ein äusserst guter Jahrgang, der allerdings durch frühzeitigen Beginn des Wachstums und plötzlichen Stillstand im April und Mai gewisse Bedenken aufkommen liess, dem aber zum Glück ein zur Blütezeit herrtich besonnter Juni folgte. Die den ganzen Sommer herrschenden idealen Wetterbedingungen dauern bis September und Oktober und enden in einer traumhaften Weinlese. Von stattlicher Statur, offerieren die Weissen eine prächtige aromatische Palette sowie reiche Geschmacksnoten voller Vitalität. Die Roten sind solide ausgebaut, massiv, mit einer herrlich reifen Frucht und einem Kapital an Tanninen, das ihnen eine lange Haltbarkeit verspricht. |
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2001Einem gemässigten Frühling folgt ein der Blütezeit förderlicher Monat Juni. Begleitet von mitunter sintflutartigem Regen, begünstigt die sommerliche Hitze das Aufquellen der Beeren. Ein relativ kalter, unfreundlicher September verzögert eine bereits verspätete Reife. Folglich muss man Mitte Oktober abwarten, um schön konstituierte Trauben zu lesen. Überall, wo die Ernte rigoros beschränkt wurde, verlocken die süffigen Weissen mit bezaubernd blumigen Düften, besitzen eine hervorragende Struktur und bestätigen sich oft durch mineralische Geschmacksnoten. Was die Roten anbelangt, so entwickeln sie Aromen roter Früchte und schwarzer Kirschen und offerieren einen delikaten Körper in zarten, diskreten Tanninen. |
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2000Ein sagenhafter Jahrgang, der sich selbst übertroffen hat. Das ganze Jahr über war das Klima den Reben hold. Die trockenen, sonnigen Monate September und Oktober sind einer Weinlese gesunder Trauben von überdurchschnittlicher Reife Pate gestanden. Sämtliche Weine erreichen ein bemerkenswertes Niveau und besitzen ein prächtiges Potential. Von herrlicher Konstitution, präsentieren die Weissen eine intensive, bewundernswert aromatische Vornehmheit, eine dichte Substanz und eine ungewöhnliche Harmonie, während uns die Roten eine seltene Vollendung sowie eine imposante Reichhaltigkeit der Tannine offerieren. |
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1999Das klimatisch schwierige Jahr ist gekennzeichnet durch eine starke kryptogamische Aktivität, welche die Blütezeit jedoch nicht gefährdet. Im Juli und August wechseln sich Sonne und Regen gegenseitig ab, während der September das Barometer auf Schönwetterlage einstellt, was erlaubt, ein herrliches und gesundes Traubengut zu ernten. Dessenungeachtet mussten die Mengen beschräkt und die Trauben erlesen werden, um eine einwandfreie Qualität zu erzielen. Mit einer schlanken, zarten und ausgewogenen Struktur anerbieten sich die süffigen Weissen voller Charme. Die Roten ihrerseits präsentieren sich dank einer schönen Konzentration, anhaltender Fruchtigkeit und guter lagerfähigkeit äusserst vorteilhaft. |
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1998Dieser Jahrgang hat Weine von einem ausgezeichneten Qualitätsniveau hervorgebracht. Meteorologisch war das Jahr 1998 von einem generell trockenen und heissen Klima geprägt, die Temperaturen lagen im Durchschnitt 2,5° C über dem Mittel. Die Hitze der Monate Juli und August führte zu einem frühzeitigen Farbumschlag der Trauben (rund 8 bis 10 Tage früher als 1997). Am Vorabend der Weinlese waren die Beeren trotz der Regenfälle des Monats September reif und gesund. Die Lese fand in der ersten Oktoberhälfte statt und ergab sehr reine und aromatische Jungweine. |
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1997Im Lavaux war der Jahrgang 1997 zweifellos der beste seit 1990. Die Weinlese fand zwischen dem 2. und 20. Oktober bei schönem, trockenem Wetter statt, was das Einbringen voll ausgereifter Trauben von perfektem Gesundheitszustand erlaubte. Allerdings waren die Mengen beschränkt, besonders bei den Weissweinen. Die Blüte im Frühling wurde von den Regenfällen im Juni gehemmt, weshalb der aufs Verrieseln sehr anfällige Chasselas weitaus geringere Mengen als normalerweise erbrachte. Die Sondierungen ergaben dagegen hohe Zuckerwerte. Die weissen Weine des Jahrgangs sind herrlich, aussergewöhnlich reich und typisch. Die Rotweine zeichnen sich durch ihre sehr betonte Reife aus, mit Aromen von gut ausgereiften Früchten und weichen Tanninen. Der Jahrgang 1997 besitzt ein gutes Alterungspotential. Man darf darauf vertrauen, dass er sich innerhalb der nächsten zwei, drei Jahre aufs schönste entfalten wird. |
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