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Das Weinbaugebiet
Von den fünf Waadtländer Weinbauregionen ist
das Lavaux (die am Welterbe der UNESCO eingetragen ist) die
spektakulärste. Seine in Terrassen angelegten Rebberge profitieren
von den «drei Sonnen», nämlich der wirklichen, der im See
reflektierten und der in den Steinmäuerchen gespeicherten. Hier
wachsen die grössten Weine der Schweiz.
Das Weinbaugebiet, das auf einer Höhe von 400
bis 600 Metern liegt, profitiert vom thermischen Ausgleichseffekt
des Sees. Die Reben wachsen auf einem kalkhaltigen Mutterfelsen mit
sehr vorteilhaften Bodenstrukturen, wasserdurchlässig und gut
belüftet. Die Wurzeln können das Erdreich leicht durchdringen, das
der Erosion recht gut widersteht.
Arbeiten wie die Terrassierung oder das
Erstellen und Unterhalten von Trockenmauern nehmen trotzdem einen
grossen Platz ein und erklären unter anderem die hohen
Produktionskosten der Weinbaubetriebe des Lavaux. Die starke
Abschüssigkeit des Hangs hat eine natürliche Drainage zur Folge
und verhindert, dass sich das Wasser im Boden staut oder gar die
Reben überschwemmt. Die Sonne spielt eine überragende Rolle punkto
Qualität und Persönlichkeit der Lavaux-Weine, vor allem für
diejenigen, die aus Chasselas gekeltert werden, einer Rebsorte, die
ganz besonders sensibel auf geologische, topografische und
morphologische Gegebenheiten ihrer Umgebung reagiert.
Die
Rebberge der Domäne
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